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Portfolioüberblick und Neugeschäft 2025

Die DEG fördert betriebswirtschaftlich und entwicklungspolitisch nachhaltige, sozial- und umweltverträgliche Investitionsvorhaben privater Unternehmen. Ihr Finanzierungsangebot umfasst Darlehen, beteiligungsähnliche Darlehen und Beteiligungen, die sie überwiegend aus Eigenmitteln bereitstellt. Daneben bietet sie bedarfsgerechte Beratungsdienstleistungen, vor allem über ihre Tochtergesellschaft, die DEG Impulse gGmbH. Dafür werden auch Haushaltsmittel eingesetzt.

Ziel der DEG-Fördertätigkeit ist es, durch verlässliche, langfristige Finanzierung und Beratung privater Unternehmen entwicklungspolitische Wirkungen im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu erreichen. Das heißt, nachhaltige Perspektiven für Menschen in den Partnerländern zu schaffen und zum dauerhaften Erfolg ihrer Kunden beizutragen.

Die DEG unterstützt die globale Agenda Deutschlands zu Stabilität und Sicherheitspolitik, Energie- und Rohstoffpartnerschaften, zum Schutz globaler Güter sowie zur Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Sie begleitet und fördert gezielt deutsche Unternehmen bei ihren Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern, etwa um sich neue Märkte zu erschließen und ihre Zulieferketten zu diversifizieren und zu stärken.

Als Unternehmen mit entwicklungspolitischem Auftrag und als Teil der KfW Bankengruppe arbeitet die DEG subsidiär: Sie unterstützt dort, wo Finanzierungen für Unternehmen vom Markt nicht in ausreichendem Maße und gemäß unternehmerischen Bedürfnissen angeboten werden. Dabei erreicht die DEG Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern direkt und indirekt: Zum einen finanziert sie Unternehmen sowie Projektstrukturen des Privatsektors direkt, zum anderen stellt sie lokalen Banken und anderen Finanzintermediären Kapital bereit, damit diese lokale Unternehmen mit Krediten versorgen können.

In einem Umfeld einer sich wandelnden internationalen Entwicklungszusammenarbeit sowie begrenzter öffentlicher Spielräume gewinnt das Geschäftsmodell der DEG an Bedeutung. Während global teilweise staatliche Entwicklungsbudgets eingefroren werden, wirkt die DEG mit ihrem Finanzierungsangebot an private Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern als stabilisierender Anker. Mit wachsendem Portfolio konnte die DEG auch 2025 ihren Beitrag zur SDG- und Klimafinanzierung in Entwicklungs- und Schwellenländern weiter ausbauen. Damit flankiert die DEG die Ziele der Bundesregierung und leistet wichtige Beiträge zur globalen Agenda Deutschlands.

Portfolio und Regionen

Das DEG-Portfolio (Eigenmittel) wuchs bis zum Jahresende 2025 auf 11,7 Mrd. EUR (2024: 11,6 Mrd. EUR) aus eigenen Mitteln. Finanziert werden damit Investitionen von über 600 privaten Unternehmen in mehr als 70 Ländern. Nach Kontinenten betrachtet, machen Finanzierungen für Investitionen in Lateinamerika mit 3,5 Mrd. EUR den größten Teil des DEG-Portfolios aus, gefolgt von Asien mit 3,1 Mrd. EUR und Afrika/MENA mit 3 Mrd. EUR. Das Portfolio für Europa/Kaukasus umfasst 1,5 Mrd. EUR. Weitere 0,6 Mrd. EUR betreffen überregionale Vorhaben.


Neugeschäft 2025
2025 hat die DEG ihren Weg trotz weiterhin fordernder Rahmenbedingungen erfolgreich fortgesetzt und ein Gesamtgeschäftsvolumen in Höhe von 2,9 Mrd. EUR erzielt – mit 2,4 Mrd. EUR stellte sie den Großteil davon aus eigenen Mitteln bereit. Die Neuzusagen aus Eigenmitteln waren für 84 Investitionsvorhaben von privaten Unternehmen in Schwellen- und Entwicklungsländern bestimmt. Die Zusagen für das Kundencluster „Unternehmen“ beliefen sich 2025 auf 895 Mio. EUR, für „Finanzinstitute“ und „Fonds“ lagen sie bei 721 bzw. 442 Mio. EUR. Für das Kundencluster „Projektfinanzierung“ wurden 293 Mio. EUR zugesagt. Auch 2025 lag ein besonderer Fokus auf Investitionen in den Klima- und Umweltschutz. Dafür konnten rund 1,2 Mrd. EUR zugesagt werden. Die DEG mobilisierte rund 607 Mio. EUR bei weiteren privaten, institutionellen und öffentlichen Kapitalgebern.

Neuzusagen 2025 nach Kundenclustern

Rundungsdifferenz in der Summe möglich.

Mit 822 Mio. EUR, darunter 86 Mio. EUR öffentliche Mittel aus Programmen wie ImpactConnect, förderte die DEG das Engagement deutscher Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Dazu zählen auch Finanzierungen für lokale Unternehmen, direkt oder über lokale Banken, die damit etwa deutsche Anlagen oder Komponenten erwerben.

Über ihre Tochter DEG Impulse wurden im vergangenen Jahr 43 Mio. EUR zugesagt, um Unternehmen mit verschiedenen Beratungs- und Förderangeboten gezielt zu unterstützen, etwa beim Klima- und Ressourcenschutz, dem Aufbau nachhaltiger Lieferketten, der Verbesserung von Arbeitsbedingungen und der Qualifizierung von Fachkräften.

Mehr Informationen zu den Investitionen der DEG und den Ländern und Sektoren, in denen sie aktiv ist:

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