Hand replaces SDG badges on a Door

Im Fokus: Theory of Change

Die Theory of Change der DEG schafft ein klares, transparentes Leitmodell und beschreibt, wie aus einer einzelnen Investition langfristige Entwicklungseffekte entstehen. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass aufgrund der großen globalen Herausforderungen finanzielle Mittel allein nicht ausreichen. Wirkung entsteht erst dann, wenn Strategie sowie eingesetzte Mittel wie Kapital, Expertise, Standards und partnerschaftliche Begleitung zusammenwirken. Genau hier setzt die DEG an: Sie stellt langfristiges Kapital bereit, stärkt Kunden in der finanziellen Strukturierung und fördert Umwelt- und Sozialmanagement im Einklang mit internationaler guter Praxis. Ergänzend unterstützt die Tochtergesellschaft DEG Impulse Unternehmen durch eigene Technical-Assistance-Programme, um Transformationsprozesse gezielt anzustoßen.

DEG drives impact as a transformative partner to the private sector.

Sphere of control
Sphere of influence
Sphere of interest
Challenges
Strategy
Inputs
Outputs
Outcomes
Impact
DEG’s strategy is a response to the challenges 
we observe in the world
 DEG’s investment and accompanying activities implement the strategy
The specific DEG inputs are linked to different changes at customer level
Client-driven improvements deliver positive effects across all outcome categories 
 Positive outcomes will lead to positive impact in the countries DEG operates in

Diese Impulse führen zu besseren Ergebnissen auf Kundenseite – etwa mehr Wachstum, Modernisierung, professionelleren Strukturen und nachhaltigeren Geschäftspraktiken. Unternehmen können dadurch effizienter, resilienter, langfristiger und damit zukunftsfähiger wirtschaften. Diese Verbesserungen haben messbare Wirkungen: mehr gute Arbeitsplätze, steigendes lokales Einkommen, innovationsgetriebene Markt- und Sektorentwicklung sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Umwelt und Gemeinschaften. Langfristig ist zu erwarten, dass dieser Prozess große ökologische, ökonomische und soziale Wirkungen erzielt und damit auf die globalen Nachhaltigkeitsziele einzahlt.

Der DERa-Ansatz der DEG macht diese Entwicklungseffekte messbar und ermöglicht es, Investitionsentscheidungen systematisch an Entwicklungszielen auszurichten. Die Zuordnung der Beiträge der DEG-Kunden zu den SDGs erfolgt auf zwei Ebenen: durch ein Mapping der DERa-Indikatorausprägungen mit den Unterzielen der SDGs oder direkt über das Kerngeschäft der Kunden. Die direkten DEG-Kunden tragen insgesamt, in unterschiedlicher Stärke, zu 15 der 17 SDGs bei:

SDG-Beiträge der direkten DEG-Kunden:

SDG 1

21 %

SDG 2

13 %

SDG 3

6 %

SDG 4

3 %

SDG 5

57 %

SDG 6

2 %

SDG 7

29 %

SDG 8

94 %

SDG 9

89 %

SDG 10

29 %

SDG 11

0 %

SDG 12

9 %

SDG 13

29 %

SDG 14

1 %

SDG 15

8 %

SDG 16

0 %

SDG 17

79 %

Besonders relevant ist der Beitrag der direkten DEG-Kunden zu SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum) und SDG 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur). Privatwirtschaftliche Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, fördern Wirtschaftswachstum und verbessern die Lebensqualität, indem sie faire Arbeitsbedingungen und Ausbildungsmöglichkeiten bieten. Unternehmen spielen auch eine Schlüsselrolle in der Industrieentwicklung und der Förderung von Innovationen, indem sie in Forschung und Entwicklung investieren und nachhaltige Technologien vorantreiben. Zudem tragen sie durch den Ausbau und die Modernisierung von Infrastruktur zu einer verbesserten Lebensgrundlage und wirtschaftlichen Stabilität bei. Durch verantwortungsbewusstes Handeln und nachhaltige Geschäftsmodelle können privatwirtschaftliche Akteure somit nicht nur ihren eigenen Erfolg steigern, sondern auch zu einer nachhaltigeren und gerechteren globalen Entwicklung beitragen.